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Muttermalkontrolle

Muttermale, umgangssprachlich auch Leberfleck genannt, sind weit verbreitet. Praktisch jeder Mensch besitzt zumindest eines. Muttermale sind nicht mehr als eine harmlose Fehlbildung der Haut und/oder Schleimhaut. Die am häufigsten auftretenden sind braun pigmentiert und entstehen aus einer Ansammlung von pigmentbildenden Zellen. Ein Muttermal kann bereits bei Geburt vorhanden sein, oder erst im Laufe des Lebens entstehen. Bei diesen zweiten, erworbenen Muttermalen, spielt einerseits die genetische Veranlagung und andererseits die Sonnenbestrahlung der Haut eine entscheidende Rolle.

Muttermale können sich in jeglichen Formen, Grössen und Varianten präsentieren und an jeder Stelle der Haut und Schleimhaut entstehen. In den meisten Fällen sind sie harmlos.

Warum ist die Kontrolle unserer Muttermale wichtig?

Muttermale spielen eine wichtige Rolle in der Entstehung von schwarzem Hautkrebs. Rund jedes dritte Melanom entsteht aus einem vorbestehenden Muttermal. Dies hebt die Wichtigkeit hervor, Muttermale regelmässig kontrollieren zu lassen. Die im Folgenden erklärte ABCD-Regel hilft Ihnen bei der Beurteilung Ihrer Muttermale:

ABCD-Regel

Was geschieht in der Sprechstunde?

Wenn ein Melanom früh erkannt wird, kann dies entscheidend sein für eine gute Prognose und eine erfolgreiche Therapie. Die Untersuchung der Muttermale besteht aus einer präzisen und gewissenhaften Untersuchung der Haut des Patienten sowie einer detaillierten Beurteilung mittels Auflichtmikroskop. Die Untersuchung dauert je nach Anzahl der Muttermale ca. 15 Minuten.

Wir empfehlen jedem Patienten die Haut einmal jährlich mit einer dermatoskopischen Ganzkörperuntersuchung inspizieren zu lassen.

Insbesondere folgende Patienten sollten ihre Muttermale genau beobachten und einmal jährlich von einem Dermatologen untersuchen lassen:

  • Heller Hauttyp, blonde/rote Haare, blaue Augen
  • Viele Muttermale
  • Wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit oder Jugend
  • Melanom in der Familie
  • Einnahme von immunsuppressiver Therapie

Besteht der klinische Verdacht auf ein Melanom, wird dieses knapp im Gesunden gesamthaft operativ entfernt und das Gewebe mikroskopisch und mittels Spezialfärbungen vom Spezialisten untersucht. Bestätigt sich die Diagnose eines Melanoms, folgt die weitere Therapie den schweizerischen Richtlinien zur Behandlung von schwarzem Hautkrebs. Melanompatienten werden interdisziplinär von einem spezialisierten Ärzteteam bestehend aus Dermatologen, Onkologen, Radiologen und Chirurgen betreut, und Therapieentscheidungen im Rahmen eines Tumorboardes gemeinsam getroffen. Frau Dr. Allemann vereint mit Ihrem Doppelfacharzt in Dermatologie und Plastischer Chirurgie zwei wichtige Meilensteine auf dem Weg zu Ihrer Genesung.

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