Brust 04.12.2018

Neue Operationsmethoden bei der Brustvergrösserung

Autor: Dr. Inja Allemann

Brustvergrösserungen gehören zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in der Plastischen Chirurgie. Unsere Erfahrung zeigt, dass Frauen heute natürlich aussehende Resultate verlangen, die langfristig sicher und möglichst ohne Komplikationen bleiben. Eine neue Generation von Implantaten, die mit einem elastischen und weichen Silikongel gefüllt sind, erlauben auf Grund Ihrer Verformbarkeit natürliche Resultate. Im Liegen sind sie rund, im Stehen sind sie tropfenförmig. Das imitiert das natürliche Verhalten der normalen Brust. Zusammen mit Eigenfett im sogenannten Hybridverfahren wird die Brust rund um das Implantat zusätzlich mit Eigenfett augmentiert. Das Resultat sind kleinere und leichtere Implantate, die sich zusammen mit dem Eigenfett der Körperposition natürlicher anpassen.

Dr. Dorrit Winterholer und ich kombinieren das Hybridverfahren mit Operationstechniken, die zusätzliche Sicherheit bringen. Bei der sogenannten «No-Touch» und «Minimal-Scar» Technik kommen die sterilen Implantate weder in Kontakt mit der Haut der Patientin noch mit den Handschuhen von uns Chirurginnen. Das gelingt, indem das Implantat durch einen sterilen Trichter in die Brust eingebracht wird. Was sind die Vorteile? Erwiesenermassen sinken die Infektionsraten und das Entstehen einer Kapselfibrose um das Implantat. Auch kommt es seltener zu Implantatrupturen. Ein für die Patientinnen weiterer wichtiger Vorteil der Verwen­dung eines schmalen Trichters ist der «Minimal-Scar»-Effekt: der Schnitt zur Einbringung des Implantates kann deutlich kleiner durchgeführt werden und führt zu einer kleineren Narbe bei der Patientin. Kleine, kaum sichtbare Narben und natürliche Resultate sind das Ergebnis.

 

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zur Brustvergrösserung persönlich und unverbindlich in unserer Sprechstunde.

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