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Hautkrebsvorsorge

Unter Hautkrebs versteht man das bösartige Wachstum von Hauttumoren.

Die Schweiz weist im internationalen Vergleich eine der höchsten Raten an Hautkrebs-Neuerkrankungen auf.

Pro Jahr erkranken in der Schweiz ca. 15 000 Menschen daran, davon mehr als 3 000 jährlich im Grossraum Zürich. Das bedeutet eine Verdoppelung an Hautkrebspatienten in den letzten 20 Jahren.

Dr. Inja Allemann vereint beides: Sie ist schweizweit die einzige Ärztin mit einem Doppelfacharzt in Dermatologie und plastischer Chirurgie. Entsprechend einzigartig ist Frau Dr. Allemann positioniert, um als Hautärztin nicht nur die richtige Diagnose zu stellen und die passende Therapieform zu finden, sondern auch um Ihnen als plastisch rekonstruktive Chirurgin bei einem Eingriff und der Nachsorge professionell, kompetent und aktiv zur Seite zu stehen.

Bösartige Hauttumoren/Hautkrebs

Die drei häufigsten Arten von Hautkrebs sind:

  • Das Melanom (schwarzer Hautkrebs)
  • Das Plattenepithelkarzinom/Spinozelluläres Karzinom (weisser Hautkrebs)
  • Das Basalzellkarzinom (weisser Hautkrebs)

Melanom

Der schwarze Hautkrebs ist der gefährlichste und aggressivste aller Hautkrebsformen. Mit Hilfe regelmässiger Vorsorgeuntersuchungen kann er mitunter früh erkannt werden, was die Prognose und Heilungschance relevant positiv beeinflusst.

Bei Frauen tritt das Melanom bevorzugt an den Unterschenkeln, bei Männern am häufigsten am Rücken auf. Als Ursachen gilt eine starke UV-Belastung mit wiederkehrenden Sonnenbränden vor allem im Kindesalter, sowie eine genetische Veranlagung. Da sich jedes dritte Melanom aus einem Muttermal entwickelt, ist die regelmäßige Untersuchung von Muttermalen wichtig. Hier gilt der Grundsatz: je mehr Muttermale umso größer das Melanomrisiko.

Es gibt verschiedene Typen von schwarzem Hautkrebs, die sich in ihrem Aussehen stark voneinander unterscheiden können. Sollten Sie jedoch eine der folgenden Veränderung bemerken, sollten Sie diese Ihrem Hautarzt zeigen:

  • Wachstum des Muttermals (>5 mm)
  • Farbveränderung des Muttermals, insbesondere dunklere Farbe oder unregelmässige Farben
  • Andersartiges Aussehen als alle anderen Muttermale („ulgy duckling“)
  • Spontanes Bluten, Nässen oder Jucken des Muttermals

Besteht der klinische Verdacht auf ein Melanom, wird dieses knapp im Gesunden gesamthaft operativ entfernt und das Gewebe mikroskopisch und mit Spezialfärbungen vom Spezialisten untersucht. Bestätigt sich die Diagnose eines Melanoms richtet sich die weitere Therapie nach schweizerischen Richtlinien zur Behandlung von schwarzem Hautkrebs. Melanompatienten werden interdisziplinär von einem spezialisierten Ärzteteam bestehend aus Dermatologen, Onkologen, Radiologen und Chirurgen betreut, und Therapieentscheidungen in Rahmen eines Tumorboardes gemeinsam getroffen.

Weisser Hautkrebs

Weisser Hautkrebs ist der häufigste Hautkrebs und umfasst das Spinozelluläre Karzinom und das Basalzellkarzinom. Beide Arten treten typischerweise erst im höheren Alter auf, nachdem die Haut über viele Lebensjahre durch UV-Strahlung (Sonnenlicht) geschädigt wurde. Demnach sind in den meisten Fällen Stellen betroffen, die besonders sonnenexponiert sind, wie das Gesicht, die Ohren, kahle Kopfhaut aber auch Handrücken und Unterarmstreckseiten. Auch auf der Nase tritt weisser Hautkrebs häufig auf. Die Tumoren können sehr unterschiedlich aussehen, jedoch sind neu aufgetretene, wachsende Hautveränderungen oder blutende Wunden ohne Trauma stets verdächtig und sollten dem Dermatologen gezeigt werden.

Das Spinozelluläres Karzinom

Beim Plattenepithelkarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der destruierend wächst und auch metastasieren kann. Meist tritt er in einem Durchschnittsalter von 70 Jahren bei bereits stark sonnengeschädigter Haut auf. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen und die Tumoren entstehen zu 90 % im Kopfbereich wie zum Beispiel der Glatze, der Stirn oder der Unterlippe.

Das Basalzellkarzinom

Auch das Basalzellkarzinom tritt im höheren Lebensalter auf sonnengeschädigter Haut auf. Typischerweise ab dem 60. Lebensjahr und zu 80% im Kopf-Hals-Bereich. Von allen Hautkrebsarten ist das Basalellkarzinom am wenigsten gefährlich, da es meist langsam wächst und äusserst selten metastasiert.

Vorsorge

Wenn Hautkrebs früh erkannt wird, kann dies entscheidend sein für eine gute Prognose und eine erfolgreiche Therapie. Die Vorsorge von Hautkrebs besteht aus einer präzisen und gewissenhaften Untersuchung der Haut des Patienten und detaillierten Beurteilung von Hautveränderungen mittels Auflichtmikroskop. Vor allem pigmentierten Hautveränderungen und Muttermalen wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt, da sich hier ein Melanom verstecken kann. Die Untersuchung dauert je nach Ausmass circa 15 Minuten.

Wir empfehlen jedem Patienten, die Haut einmal jährlich mit einer dermatoskopischen Ganzkörperuntersuchung von einem Dermatologen inspizieren zu lassen. Spezielles Risiko für Hautkrebs haben jedoch folgende Patienten und sollten daher regelmässig untersucht werden:

  • Heller Hauttyp (blasse Haut, blonde/rote Haare, blaue Augen)
  • Viele Muttermale
  • Wiederholte Sonnenbrände in der Kindheit oder Jugend
  • Hautkrebs in der Familie
  • Stark sonnengeschädigte Haut
  • Einnahme von immunsuppressiver Therapie

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